
Reisebeschreibung von Asuncion durch den Chaco und nach
den Besichtigungen weiter nach Santa Cruz de la Sierra
und weiter nach Samaipata in 10 -11 Tagen

Der Chaco, wie im allgemeinen der gesamte Westteil
Paraguays vom Rio Paraguay (Paraguayfluss) bis zur
Grenze mit Argentinien und Bolivien im Westen und Norden
genannt wird, galt bis vor 70 Jahren noch als wild,
mysteriös und unbewohnbar. Nach dem wegen vermuteten
Erdölvorkommen ausgebrochenen Chacokrieg mit Bolivien
und der fast zur gleichen Zeit in diesen Landesteil
eingewanderten Mennoniten, die aus einem
unwirtschaftlichen Landesteil dank ihres Fleißes ein
besonders milchwirtschaftlich bedeutendes Zentrum
gemacht haben, geriet dieser vergessene Landstrich ins
Rampenlicht. Von Nichtkennern immer noch die Grüne Hölle
genannt, hat der Chaco mit seiner reichhaltigen Fauna,
insbesondere seinem immensen Vogelreichtum und seiner
spezifischen Flora seine Besucher gefesselt.

Die Temperaturen im Chaco sind sehr variabel (von
Gefrierpunktnähe bis über 50 Grad Celsius), und wer
behauptet, dass es im Chaco nicht regnet, der wurde
spätestens während des Naturphänomens EL NIÑO eines
besseren belehrt. Der Chaco ist gleichbedeutend mit
Abenteuer und Erlebnis, etwas unbequem und mit einer
gewissen Gefahr verbunden. Über die Risiken werden Sie
unsere erfahrenen Reisebegleiter jedoch entsprechend
aufklären, so dass eine Fahrt in diese Landesgegend zu
einem ungetrübten Erlebnis wird. Personen, denen
Abenteuer nicht zusagt, können wir diese Chaco-Reise
nicht empfehlen.

Sofort nach dem Überqueren der Brücke erreichen wir den
Chaco. Nach der Stahlstadt Villa Hayes und Benjamin
Aceval als letzte größere Ansiedlung beginnt die schier
endlose Ebene des so genannten "unteren Chaco".
Millionen Palmen - zahllose Vögel
Millionen Palmen, zahllose Vögel (hauptsäächlich
Storcharten, Reiher- und Greifvögel, Kiebitze und
rosafarbene Löffelschnäbler, Papageien und Wildenten,
Schnepfenvögel), sehr viele Fleischrinder (hauptsächlich
Ceburassen und deren Kreuzungsergebnisse mit anderen
Rinderarten). Es besteht die Möglichkeit, Gürteltiere,
Waschbären, Füchse, Mähnenwölfe (sehr selten) in freier
Wildbahn zu beobachten.
Bei steigendem Sonnenstand geraten auch Eidechsen,
Kaimane und verschiedene Schlangenarten in unser
Blickfeld.

Auffallend ist die zum Teil mit nur 0,2 Einwohnern/qkm
sehr geringe menschliche Bevölkerung dieses Landesteils.
In Tacuara gibt es dann Gelegenheit, sich mit einem
typischen Landfrühstück (media Mañana) zu stärken.
Die Chaco Fahrt - gleichzeitig eine Fotosafari
Bei Beobachtungen der Fauna in der freien Wildbahn gibt
es keine Garantien für die Präsenz verschiedener
Spezies, aber die Reiseführung verfügt über genug
Erfahrung.
1. Tag: Der Weg zeigt uns die vielfältige Pflanzenwelt,
die Fauna wird uns überraschen. Dörfer der Eingeborenen
sind selbstverständlich auf unserem Besuchsprogramm.
Unterwegs sehen wir auch die einmalige nur aus Palmholz
gebaute PAI-PUCU Schule. Gegen Mittag Rast bei Km 415,
dem HOTEL LOS PIONEROS. Hier oder in einem anderen Hotel
in den Mennoniten- Kolonien werden wir die in nächsten
Tagen Quartier nehmen.
(Je nach Belegung können Übernachtungen auch in einem
Hotel in Filadelfia, Loma Plata oder Neuland gebucht
werden.)
Nach einer Erfrischung besuchen wir BOQUERÓN*, das
Schlachtfeld im Krieg gegen Bolivien, und je nach
Wetterlage besuchen wir die Indianerkolonie YALVE SANGA*.
Nachts Fahrt in den Urwald.

2. Tag: Frühstück und Besichtigung von FILADELFIA und
LOMA PLATA, Hauptortschaften der MENNONITEN-KOLONIEN
FERNHEIM und MENNO. Hier werden Museum, Industrie- und
Einkaufszentren sowie andere Infrastrukturanlagen
besichtigt. Weiterfahrt nach LAGUNA CAPITAN* (eine
Muster-Farm) und ISLA POI* (Militärquartier im Krieg
gegen Bolivien). LAGUNA SALADA*, LAGUNA FLAMENCO*,
Rückfahrt zum Hotel.

3.Tag: Frühstück und Besichtigung der Kolonie NEULAND
und Umgebung - Indianerdorf. Sowie ein Farmbesuch bei
einer Mennonitenfamilie.
Weiterfahrt und umsteigen (je nach Wetterlage) in einem
Allrad Überlandbus nach Bolivien, Das ist eine
Abenteuerfahrt.
ANMERKUNG: Die mit * gekennzeichneten Orte können bei
sehr starkem Regen nicht besichtigt werden.

5. Tag: Ankunft in Santa Cruz und Transfer zum Hotel.
Ein Tag zum Relaxen im Hotel.
6. Tag: Abfahrt von Santa Cruz de la Sierra nach Samaipata. Die Straße windet sich entlang des
romantischen Piraí-Flußtales durch die ersten
Andenkordillieren. Die Flanken des Tales sind noch von
ursprünglichen Urwäldern bewachsen. Wir passieren bei
Bermejo die „Volcanes Region“, wo sich am Rande des
nahen Amboró-Parkes eine der besten Lodges in einem
privaten Naturschutzgebiet befindet (bitte gesondertes
Angebot erfragen!). In Cuevas Besichtigung der
Wasserfälle mit der Möglichkeit zu baden.
Mittagessen in Samaipata.
Nachmittags Besichtigung der archäologischen Stätte „El
Fuerte“, dem gravierten Felsen und den Resten der
Siedlung aus der Inkazeit.

7. Tag: Fahrt über Mairana (trockenes Tal) zu den
Baumfarnwäldern im Bereich der Nebelwaldzone am Rande
des südlichen Amboró-Parkes.
8. Tag: Fahrt zum Wasserfall „La Pajcha“ im Gebirgszug
des Río Grande-Bogens. Möglichkeiten zum Wandern,
Beobachten von Vögeln und Baden am Wasserfall.
9. Tag: Rückreise nach Santa Cruz, evtl. Durchführung
von Programmteilen des 1. Tages, falls die Anreise erst
mittags erfolgte.
10. Tag: Transfer zum Flugplatz. Falls noch Zeit
vorhanden ist, Einkauf auf einem Markt oder im
Einkaufsviertel in Santa Cruz
Folgende Bausteine sind in diesem Reiseangebot buchbar:
Baustein 2 =>
Jesuitenmissionen in der Chiquitania
Baustein 3 =>
Chiquitania Intensivtour
Kosten der Fahrt 845 EURO pro Person
Buchungsnr. PY BO 30:
Asuncion/Chaco/Santa/Samaipata
Bitte
im Buchungsformular oder bei Anfragen unbedingt angeben!!!

Haben Sie noch Fragen ? Schreiben Sie uns einfach noch eine Email.
Email:
Hotel @ westfalenhaus.com

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